MADRID
Merci villmol Irene fürs Verfasse vom Bricht!!
 

Samstag, 4. Oktober
Via Genf, Lyon, Toulouse, den Pyrenäen und Saragossa flogen wir über den Wolken von Basel nach Madrid. Unterwegs diskutierten wir, was uns wohl in Madrid alles erwarten würde und ob es uns wohl gelingt, an Karten für den Match von Real gegen Espanyol zu kommen. Unsere Träume wurden durch den ungemütlichen Landeanflug gestoppt. Dafür erwartete uns in Madrid strahlender Sonnenschein. Mit unseren Pullovern waren wir da wirklich zu warm angezogen.
Schon am Flughafen hatten wir das erste Problem zu bewältigen: Wo ist denn nur diese Metrostation???
Nach minutenlanger Suche fanden wir die Station dann endlich.
 

Unterwegs musste sich Irene mit ihrem zu breiten Koffer auf die Rolltreppen zwängen, währenddem Andrea schadenfroh lächelnd vorausmarschierte.
 

Als wir dann bei unserer Endstation ausgestiegen sind, machten wir uns auf die Suche nach dem Hotel. Wir stellten fest, dass man bei einem solch billigen Preis ein sehr kleines Zimmer erwarten muss.
 

Nachdem wir uns umgezogen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Santiago Bernabeu.
 

Dort angekommen, betraten wir zuerst den Fanshop. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir die vielen Fanartikel von Real sahen. Irene quatschte dann auch gleich den Türsteher an, um zu erfahren, wie man die Tickets für den Match erhält. Das Gespräch erwies sich jedoch als nicht sehr hilfsreich und wir betraten das Pokalmuseum.
 

Hier wurde der Beweis erbracht, dass Real einer der besten Fussballclubs der Welt ist. Pokal folgte auf Pokal.
 

 
 

Im Museum trafen wir auf einen sehr freundlichen Securitas. Irene versuchte erneut ihr Glück, diesmal mit Erfolg. Der Securitas schrieb uns die Adresse des Real-Trainings auf und erklärte uns, wie wir dorthin gelangen. Das Team trainiert in Las Rozas, einem „kleinen“ Vorort, den man in ca. einer halben Stunde Zugfahrt erreicht, Ein kleiner Teilerfolg war uns also geglückt! Wir erfuhren dann, dass der Match bereits ausverkauft war. Die einzige Möglichkeit, noch an Tickets zu gelangen, war der Schwarzmarkt. Bevor wir das Museum verliessen, betraten wir noch das Stadion und fotografierten.
 

 

Einigermassen zufrieden gingen wir noch zum Palacio Real, dem Königspalast.
 

 

Dort trafen wir gleich auf mehrere Hochzeiten. Danach liefen wir zur Gran Via, der Hauptstrasse, um in einigen der unzähligen Kiosken Ansichtskarten zu kaufen. Andrea wollte unbedingt Karten mit einem Bild des Stadions, was uns einen kilometerlangen Fussmarsch bescherte. Mit schmerzenden Füssen legten wir uns dann schlafen.
 

Sonntag, 5. Oktober
Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nachtruhe klingelte der Wecker und wir hüpften aus unserem Bett. Da der Match erst am späteren Nachmittag stattfand, verbrachten wir den Tag damit, die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Unterwegs trafen wir auf die Vuelta der Amateure und Anfänger. Hunderte von kleinen und grossen Möchtegern-Rennfahrer fuhren der Gran Via entlang. Unser erstes Ziel war das „Brandenburger Tor“, in Madrid „Puerta de Alcalá“ genannt.
 

Nach einem Spaziergang durch den Retiro-Park erreichten wir den Neptunbrunnen, einen der unzähligen Springbrunnen von Madrid.
 

Da wir ja wirkliche Touristen sind, verliefen wir uns. Unser Trost war jedoch, dass wir genau an dem Bahnhof landen, von wo der Zug nach Las Rozas fährt.
Nachdem wir den Weg wieder gefunden hatten (sogar ohne fremde Hilfe!), fotografierten wir noch einen weiteren Springbrunnen, den „Fuente de Cibeles“.
 

Danach wollten wir noch das Viadukt besichtigen, welches wir aber trotz grösster Anstrengung nicht fanden. Einige Tage später entdeckten wir dann, dass wir das Viadukt gar nicht hätten suchen müssen, da wir die ganze Zeit auf ihm draufstanden... Auch das Besichtigen der Kathedrale mussten wir leider absagen, da wir mitten in eine Messe platzten...
Langsam hatten wir Hunger und wir genehmigten uns ein typisch spanisches Essen im McDonalds.
Mit vollem Magen setzten wir uns in die Metro, welche uns zum Bernabeu brachte. Irene trug schon den ganzen Tag ein Zidane-Shirt. Kaum beim Stadion angekommen, quatschten uns auch schon die ersten Schwarzhändler an. Schlussendlich bezahlten wir 40 Euro für einen Eintritt, der eigentlich 20 Euro kostete. Nun, das Billet hatten wir jetzt.
 

Deshalb genossen wir die sprichwörtliche „Ruhe vor dem Sturm“, indem wir im naheliegenden Burger King den Daheimgebliebenen mittels Postkarte unsere Eindrücke übermittelten.
Einige Stunden vor dem Match standen wir dann völlig unauffällig inmitten der Real-Fans vor dem Tor, um auf den Spielercar zu warten und einen Blick auf die Spieler zu erhaschen. Plötzlich erschienen Securitas auf Pferden, um uns einen anderen Platz zuzuweisen.
 

Irgendwie herrschte ein richtiges Durcheinander. Trotz allem verloren wir den Durchblick nicht und schafften es in die erste Reihe hinter der Abschrankung. Als dann der Car erschien, gelang es uns, die Nummer 23 des Teams im Car zu erblicken!
 

Wir machten uns auf den Weg zur anderen Seite des Stadions, um zu unseren Plätzen zu gelangen. Unterwegs machten wir noch drei Spanier glücklich, indem wir mit ihnen für ein Foto posierten.
Endlich sassen wir im Stadion und warteten ungeduldig auf die Spieler. Wir sassen ziemlich weit oben und konnten die Spieler praktisch nicht erkennen. Aber IHN erkannten wir sofort!
 

Da es anscheinend schwierig ist, den richtigen Sitzplatz zu finden und wir unzählige Male wieder aufstehen mussten, um Leute durchzulassen, kamen die Spanier in den Genuss von zwei Blondinen, die auf schweizerdeutsch fluchen. Plötzlich näherte sich uns ein Securitas, der uns darauf hinwies, das wir eine Reihe zu weit hinten sitzen!!! Nun gut, in der Schweiz sind die Reihen auch besser angeschrieben...
Der Match endete vor knapp 75000 Zuschauern durch 2 Tore von Ronaldo und einem unglücklichen Gegentor 2:1. Figo konnte es sich sogar noch erlauben, einen Penalty zu verschiessen.
Trotz eisiger Kälte wollten wir es uns nicht entgehen lassen, all diese millionenschweren Stars von nahe zu sehen. Deshalb gingen wir wieder zum Spielerausgang und standen, wie konnte es anders sein, zuvorderst hin. Nachfolgende Fans wurden vom Securitas nach hinten verwiesen, aber wir durften bleiben. Andrea motzte dann einen Securitas auf Schweizerdeutsch zusammen, da er ihr die Sicht verdeckte. Und es hat tatsächlich funktioniert, denn er verliess seinen Platz wortlos. Nach und nach tauchten die Spieler auf, winkten und fuhren an den Fans vorbei. Als die Nummer 23 vorbeifuhr, herrschte eine Riesenhysterie und der Securitas musste das Auto abschirmen. Einige rannten dem Auto dann sogar nach. Wir beide standen goldrichtig und konnten ihn von der Nähe bestaunen. Mit offenen, nassen Haaren fuhr er wenige Centimeter vor uns vorbei. WOW!!!! Zwei ältere Frauen warteten noch sehnsüchtig auf Raul, wie wir aus ihrer Nervosität und den Wortfetzen entnehmen konnten. Übrigens, die Autonummer des oben erwähnten Beaus lautet **** ***. Tja, Pech gehabt! So ohne Weiteres rücken wir die Nummer nicht raus...;-)
Wir beide machten uns auf den Heimweg, total happy, da wir den schönsten aller Fussballer endlich live sehen konnten. Diesen Anblick werden wir bestimmt nicht so schnell vergessen....
Die Metrostation war jedoch geschlossen, weshalb wir auf die andere Seite laufen mussten und so trotzdem noch ins Hotel kamen. Dabei betätigten wir uns noch sportlich, indem wir rannten, um nicht zu frieren.
Im Hotel angekommen schwärmten wir nochmals von der Nummer 23, schrieben die restlichen Karten und klebten die Marken auf.
Was wir in dieser Nacht geträumt haben, dürfte wohl nicht schwer zu erraten sein...!
 

Montag, 6. Oktober
Diesen Tag nutzten wir, um die Stadt zu besichtigen und zu shoppen. Irene wollte die Gelegenheit nutzen, um neue Turnschuhe zu kaufen. Wir liefen zum Puerta del Sol, um die Geschäfte abzuklappern. Dabei stiessen wir auf einen Real-Shop, an dem wir logischerweise nicht einfach vorbeilaufen konnten. Was es da alles zu kaufen gab! Andrea entschied sich nach langem Hin und Her für ein Real-Shirt und Irene wurde bei einem Bild der Nummer 23 schwach. Danach gingen wir zum Palacio Real, um das Innere zu besichtigen.
 

Dort war es verboten, mit Blitzlicht zu fotografieren. Doch wir beide stellten uns die Frage, wie man wohl den Blitz unserer Kameras abschalten kann. Nach einigen missglückten Versuchen und bösen Blicken der Securitas klappte es dann aber doch.
 

 
 

Bei unserer Erkundung mussten wir immer wieder Führungen umgehen, die sich im ganzen Palast breitgemacht hatten. Schlussendlich gelangten wir in die Waffenkammer, wo wir die deutschen Rösser der Könige besichtigten. Andrea schimpfte erneut auf Schweizerdeutsch über einen Spanier, der an der Türe einfach hineindrängelte anstatt die Leute zuerst herauszulassen.
Unser nächstes Ziel war das Wachsfigurenkabinett. Als wir dort ankamen, war es noch geschlossen, weshalb wir uns in diesem Viertel etwas umsahen. Dabei entdeckten wir den Plaza de Colón
 

 

und die Kolumbusstatue.
 

Auf der Suche nach Irenes Turnschuhen passierten wir noch die Schweizer Botschaft.
Nun stand unserem Treffen mit der Königsfamilie,
 

Zizou,
 

Arantxa Sanchez,
 
 

Superman,
 

Mutter Theresa,
 

ET
 

und unzähligen anderen Stars nichts mehr im Wege. Mutig wie wir sind, wagten wir uns danach sogar noch auf den „Tren del terror“. Mit Star Wars-Musik und anderen Hintergrundgeräuschen fuhr unser Waggon durch all die gruseligen und gefährlichen Gestalten.
Danach schlenderten wir erneut durch die Gassen und statteten den Boutiquen im Nobelviertel Madrids einen Besuch ab. Hier konnte man doch unmöglich normale Turnschuhe finden!
Als wir uns auf einem Bänkli ausruhten, kam Irene in den Genuss von Andreas Spanischkenntnissen. Andrea reichte Irene ihre Trinkflasche und als sich Irene mit „Gracias“ bedankte, folgte Andreas „prego“. Wir hielten uns die Bäuche vor Lachen und die vorbeilaufenden Leute schauten uns ziemlich verwirrt an. Es kann übrigens auch ziemlich amüsant sein, auf einem Bänkli zu sitzen und die Passanten zu mustern....
Langsam machten wir uns auf den Weg zurück. Und wir fanden doch tatsächlich ein Geschäft, in dem Irene ihre Turnschuhe kaufen konnte. Wir hatten uns schon gefragt, ob die Spanier keine normalen Strassenturnschuhe kennen...
Wir machten noch in einem Internet-Café Halt, wo wir unsere Mailboxen checkten, uns auf der Real-Seite über das morgige Training kundig machten, diverse Fussballpages begutachteten und zufälligerweise auf einer Homepage der berühmten Nummer 23 landeten. Dabei liessen wir es uns natürlich nicht nehmen, seine Fotos anzuschauen. NO COMMENT!
Als wir wieder draussen waren, erwartete uns ein Verkehrschaos. Wir waren froh, dass wir zu Fuss unterwegs waren. Die Autos standen kreuz und quer mitten auf der Kreuzung. In der Mitte stand seelenruhig ein Polizist und lotste, was das Zeug hielt.
In einem Restaurant genehmigten wir uns ein italienisches Essen inklusive Dessert. Danach fotografierten wir noch den beleuchteten Cibeles-Brunnen.
 

 

Dienstag, 7. Oktober
Frühmorgens klingelte der Wecker und riss uns aus unserer Träumen. Trotzdem standen wir gerne auf, denn wir wollten ans Training von Real Madrid. Wir machten uns auf den Weg zum Bahnhof, um mit dem Zug nach Las Rozas zu fahren. Dort angekommen mussten wir uns zum Trainingsgelände durchfragen. Die circa halbstündige Busfahrt führte uns immer weiter aus der Zivilisation hinaus. Wir hatten das Gefühl, dass wir völlig am falschen Ort waren und konnten uns nicht vorstellen, dass diese Weltklassestars in einer solchen Umgebung trainieren. Irene hatte den Chauffeur gebeten, uns zu sagen, wenn wir an unserem Ziel angekommen sind. Hatte er uns wohl vergessen oder war Irenes Spanisch so schlecht? In diesem Moment wies er uns auf unsere Endstation hin und erklärte uns den restlichen Weg zum Gelände. Wir stiegen nervös aus dem Bus, denn es sollte nicht mehr lange dauern und wir standen den Stars gegenüber. Wir fantasierten, was wohl alles passieren wird, mit wem wir uns fotografieren lassen und von wem wir ein Autogramm ergattern. Als wir dann eine Stunde zu früh vor dem Gelände standen, kam ein netter Securitas und erklärte uns, dass Real heute nicht trainiert.
Irene diskutierte dann mit ihm, weil wir es einfach nicht glauben wollten. Doch das Training fand wirklich nicht statt, da am Abend ein Cupmatch auf dem Programm stand. Total enttäuscht setzten wir uns wieder in den Bus. Plötzlich kam uns in den Sinn, dass wir „unsere“ Spieler sowieso nicht gesehen hätten, da die Nationalmannschaften Zusammenzug hatten. Also wären die Nummer 23, Figo, Raul, Zizou, Casillas und Co. gar nicht zum Training erschienen. Unsere Enttäuschung wich so wieder der Freude, als wir uns noch einmal den Sonntag in Erinnerung riefen, wie ER mit nassen, offenen Haaren an uns vorbeigefahren ist. Und immerhin können wir auch behaupten, die wohl besten Fussballer live gesehen und in einem der berühmtesten Stadien der Welt gesessen zu haben. (Jetzt, wo ich diesen Bericht schreibe, ist auch bekannt, dass es wohl bald ein Wiedersehen mit diesen Stars geben wird – anlässlich eines Benefiz-Matches im Basler Joggeli) Das stellte uns dann wieder völlig zufrieden und wir fuhren zurück nach Madrid.
Unser Weg führte uns in den Casa de Campo, den grössten Park Madrids. Dort besuchten wir als Erstes den Zoo.
 

Die Pandas, die Irene in einem Madrid-Führer gesehen hat, blieben jedoch unauffindbar. Bei den Affen wurde uns einmal mehr bewiesen, dass die Männer eben doch von diesen Kreaturen abstammen...
 

Nach dem Zoo wollten wir noch dem „Parque de Atracciones“
 

einen Besuch abstatten, um uns auf der Achterbahn, dem Riesenrad und dem Autoscooter zu vergnügen. Unsere Unternehmungslust wurde jäh gebremst, da wir vor verschlossenen Türen standen. Der Grund war die Sanierung der Bahnen...
Mit den Gedanken, ob wohl ganz Madrid gegen uns ist,  spazierten wir zum Lago, um uns auszuruhen. Plötzlich entdeckten wir in der Ferne das Viadukt, das wir am Sonntag erfolglos gesucht hatten.
 

Nach einem erfrischenden Getränk marschierten wir weiter. Unser Weg schien endlos, denn die Metrostation war einfach nicht auffindbar. Als wir dann fündig wurden, fuhren wir zur Ciudad Universitaria, dem Unigelände. Dort stand praktisch für jede Studienrichtung ein Gebäude, man konnte es wirklich als Dorf betiteln. Wir trafen auf ein Gebäude, das uns äusserlich sehr gefiel und deshalb verewigt werden musste. Es stellte sich heraus, dass es das Rektorat der Universität war.
 

Wir liefen weiter zum Arco de la Victoria, dem Triumphbogen. Ihn fotografierten wir mehrmals, am Nachmittag und am Abend, als er beleuchtet wurde.
 

 

Als wir durch den Parque del Oeste liefen, trafen wir auf einen Mann, der sich gar nicht als Gentleman erwies, was Irene zu spüren bekam.
Als wir mit der Metro an der Gran Via ankamen, sahen wir die Feuerwehr bei einem riesigen Gebäude stehen. Wir entdeckten dann, dass wohl ein Stromausfall herrschen musste, da die Leuchtreklamen nicht mehr zu erkennen waren.
Irene drängte schon den ganzen Tag, dass sie nicht aus Spanien weggehen wolle, ohne ihre geliebte Tortilla zu geniessen. Andrea gab nach und so setzten wir uns eine Tapas-Bar, wo wir zum ersten Mal ein wirklich spanisches Essen genossen: Tortilla und Sangría.
Auf dem Heimweg teilten zwei Spanier ihre Nüssli mit uns, bis es uns endlich gelang, sie abzuwimmeln. Wir machten dann noch in einem weiteren Restaurant Halt, um den Abend mit einem Pina Colada ausklingen zu lassen.
 
 

 

Bei einem Blick auf die Getränkekarte mussten wir lachend feststellen, dass die Spanier einen ungewöhnlichen Geschmack haben. Da gab es Karotten-Pfirsichcocktail oder Avocado-Bananen-Apfelcocktail. Solche Experimente waren uns dann aber doch zu gewagt, und wir entschieden uns, nach dem Pina Colada noch einen „normalen“ Cocktail zu trinken. Irene flirtete die ganze Zeit mit irgendwelchen Spaniern, welche uns dann auch prompt anquatschten und uns in den Ausgang einluden. Wir lehnten jedoch höflich ab.
Als wir dann nach Hause liefen, musste Irene unbedingt noch vor einem Agassi-Plakat posieren.
 

Mittwoch, 8. Oktober
Da unser Flugzeug erst am Nachmittag abflog und wir nichts geplant hatten, schliefen wir lange. Wir packten unsere Koffer und fuhren mit der Metro zum Flughafen. Dort angekommen, fotografierten wir die Metro, um unseren Freunden zu Hause zu beweisen, dass in Madrid 7-Stern-Metros verkehren. 
 

     

Wir machten uns auf den endlos scheinenden Weg zum Check-In-Schalter. Irene musste sich wieder mit ihrem Koffer durchschlagen, und nach minutenlangem Laufen waren wir im Check-In-Bereich. Der Schalter der Swiss war natürlich zuhinderst!!! Auf Schweizerdeutsch fluchend machten wir uns auf den Weg dahin. Da wir zu früh waren, war der Schalter noch geschlossen, aber glücklicherweise erschien bald darauf eine freundliche Dame. Jetzt konnten wir nur noch hoffen, dass die Koffer auch wirklich in Basel landen. Wir verpflegten uns mit einem Sandwich und stöberten noch eine Weile in den Geschäften. An einem Kiosk entdeckten wir eine Schlagzeile über Reals Nummer 23. Aufmerksam lasen wir den Bericht durch, und erfuhren sogar noch, in welchem Hotel er sich niedergelassen hat... Ebenso fanden wir sein Buch und schauten freudig die Bilder an. SCHMACHT! (Wenn irgend jemand von euch dieses Buch in der Schweiz entdeckt, besorgt uns 2 Exemplare!)
Bevor wir ins Flugzeug stiegen, packten wir noch etwas Sonne in die Handtasche, da wir erfahren haben, dass in der Heimat Kälte und teilweise sogar Schnee auf uns wartet.
Unser Flug führte uns über Toulouse, Grenoble, Genf, die Alpen, 
 

(Thunersee, Berner Oberland)

das Wankdorf (es ist wirklich noch im Bau), Biel-Benken, Dornach (Andrea war hell begeistert) und das Joggeli zurück nach Basel. Bevor wir landeten, mussten wir noch über Deutschland umkehren.
Am Flughafen angekommen, holten wir unser Gepäck (zum Glück ist's angekommen...!) und wurden von Andreas Eltern abgeholt.
 
 
 

FAZIT:

 
 
 

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